Das Grab in der Wüste – Kapitel 3

Die Grabkammer

Es war der nächste Morgen und Robert war schon seit Stunden wach.
Er musst ständig an diese Gestalt denken – an Patrona Fossor.
Sie sagte ständig was davon, dass die Grabkammer ihnen den Tod bringen würde.
Nur warum?
Robert glaubte nicht an solchen Unfug wie, dass es Flüche gibt und einem das Leben kosten könnten.
Alles nur Märchen und Sagen, so sah es Robert jedenfalls.

Einige Stunden später waren alle wieder vor der Grabkammer versammelt.
„Also Leute, heute werden wir den Eingang zur Kammer öffnen. Das müssen wir heute schaffen sonst können wir unseren Zeitplan nicht einhalten.“-  sagte Ladsky motivierend zu seinen Leuten.
Alle machten sich ans Werk.
Robert nahm sein Tagebuch, was er extra mitgenommen hatte, und schrieb rein »Heute öffnen wir die Grabkammer. Ich bin ziemlich aufgeregt und gespannt was uns dort erwarten wird.«


Es war nicht leicht die Sandsteinblöcke zu entfernen und das auch möglichst ohne dabei welche stark zu beschädigen.
„Vorsichtig! Achtung da ist ein Steinblock locker! Versucht den mal rauszuziehen!“
Zwei der Leute versuchten den Stein rauszuziehen bis plötzlich der Stein mit Wucht rausflog und beinahe den Professor Ladsky am Kopf traf.
Alle waren erschrocken, nur Robert war ganz ruhig und sagte „Okay! Ich will nichts sagen, aber war das jetzt etwas Übernatürliches oder etwas Normales“
Ladsky war immer noch etwas geschockt und sagte nach einer Weile „Nun das wüsste ich auch gerne!“

Plötzlich hörte man ein rumpeln.
So als wenn ein Steinblock runtergefallen wäre.
„Ihr habt sie geweckt!“ – „Ihr werdet alle verflucht sein!“ waren die Stimmen von Patrona Fossor wieder zu hören.

„Gebt mir eine Taschenlampe – ich will sehen was sich hinter dem Loch befindet!“ rief Robert und lief zum Eingang der Kammer.
Als er die Taschenlampe hatte leuchtete er vorsichtig hinein.
Aber er konnte nichts erkennen – es war zu dunkel – so als wenn das Licht der Lampe von der Dunkelheit verschluckt werden würde.
Es war unheimlich.
„Ich kann nichts sehen! Wir müssen weitermachen – so kann man nichts erkennen!“

Auf einmal merkte Robert wie der Sand unter seinen Füßen anfing wegzufließen.
„Oh mein Gott! Was passiert denn jetzt?“
Robert sprang einen riesen Schritt vom Eingang der Kammer weg.
Der Sand schien wie in eine Art Abfluss zu fließen – aber man konnte nichts erkennen wohin dieser genau verschwand.
Dann waren auf einmal Stufen zu erkennen die zum Eingang führten und nach einer weiteren Minute war alles freigelegt und man konnte nun erkennen, dass es nicht nur ein zugemauerter Eingang war sondern eine Art Tor.
Der eine Sandsteinklotz, der den Professor fast am Kopf traf, schien eine Art geheimen Mechanismus in Gang gesetzt zu haben.
Es war für Robert unfassbar – es kam ihm vor wie in einem Film.

»Fortsetzung folgt

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Veröffentlicht unter Allgemein
4 Kommentar auf “Das Grab in der Wüste – Kapitel 3
  1. Hi Chrille,
    also, die Story selber ist schon mal sehr cool. Wie Du weißt bin ich auch eine blutige Anfängerin was das Schreiben von Geschichten angeht. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle etwas Kritik äußern. Ich hoffe, dies ist für Dich in Ordnung. Wie gesagt, ich bin selbst blutige Anfängerin.

    Als erstes ist mir aufgefallen, dass Du die Figuren nicht vorstellst. Unter keinem der Akteure kann ich mir wirklich etwas vorstellen. Da entstehen keine Bilder im Kopf. Welche Aufgabe haben die einzelnen Figuren in der Geschichte? Welchen Charakter haben sie?

    Schildere doch auch zwischendurch einmal wie die Wüste auf die Figuren wirkt und wie die Stimmung ist. Welche Umgebung und geheime Gedanken gehen in den Leuten vor, jetzt wo sie das Grab entdeckt haben? Du kommst relativ schnell auf den Punkt und nimmst der Geschichte auch zu früh den Spannungsbogen. Mir fehlt die Umschreibung der Atmosphäre. Dann noch ein Wort zum Schreibstil selber. Du solltest auch daran noch feilen, finde ich.

    Ich hoffe, Du nimmst mir meine Worte nicht übel. Nochmal – die Story selber ist cool.
    LG

  2. Chrille sagt:

    @Frau Wolkenlos
    Ich weiß, dass ich noch daran arbeiten muss.
    Kritik ist wichtig und nehme ich auch gerne an.
    Habe gestern selber feststellen müssen, dass einiges noch besser beschrieben werden muss – daher folgt bald eine komplette Überarbeitung der ersten Kapitel, weil mich das selber nervt – ich vergesse auch einiges einfach mal zu beschreiben.
    Wann ich weiter schreibe und mit der Überarbeitung fertig sein werde… muss ich sehen wie ich alles unter einem Hut bekomme.

    Ich bin eben ein Anfänger – du schreibst und beschreibst da doch schon einges besser in deiner Geschichte…ich muss mich da noch durchkämpfen um besser zu werden!

    Nehme ich dir nicht übel – ich weiß die Story ist cool aber es fehlt halt noch einiges :|

    LG

  3. Du brauchst wirklich nicht betrübt zu sein. Denn – Du hast Phantasie und Du kannst das.
    Lass’ Dir mehr Zeit für die Story und zum Schreiben. Der Kopf muss dafür einfach frei sein. Ich bin nicht besser, dass ist wirklich quatsch. Ich schreibe anders, ich habe einen ganz persönlichen eigenen Schreibstil, der sicher auch nicht jedem gefällt. Ich feile oft an bestimmten Wörtern herum, achte darauf, dass ich die Namen der Figuren nicht zu oft hintereinander benutze. Oft sind es Kleinigkeiten die ich immer wieder ändere, so lange bis ich meine es passt.
    Das wichtigste ist, dass man Spaß dran hat sich was auszudenken.
    Wenn Du die Story überarbeitest wirst Du sehen, dass Du da eine echt spannende Geschichte daraus machen kannst die andere fesseln kann. Bleib’ bitte weiter an der Story dran!
    LG

  4. Chrille sagt:

    @Frau Wolkenlos
    Bin ich nicht deswegen – habe zur Zeit eh ein Tief weil mein Studium mir Sorgen bereitet…
    Daher ist mein Kopf auch gerade nicht sehr frei – bin nur noch gestresst.
    Ja an einigen Worten muss ich noch mal rumbasteln und vielleicht an einigen Sätzen.
    Spaß habe ich daran – sogar sehr viel!
    Klar bleib ich an der Story dran ;)
    Da kann ich eine andere Welt abtauchen – wenn ich meine Geschichte so schreibe, dann halte ich manchmal inne und habe das Geschehen gerade vor Augen.
    Das sind die Momente wo ich in meiner Geschichte drin bin.

    LG

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