
Es ist der nächste Morgen und Robert wird langsam wach.
Er richtet sich auf und geht mit seiner Hand durch sein braunes Haar und rubbelt sich dabei den Kopf.
Er gähnt, steht langsam auf und geht vor sein Zelt nach draußen.
Sein Blick geht in Richtung Himmel, denn dieser sieht sehr trübe und dunkel aus.
Dann schaut er in Richtung Osten und da sieht er gewaltige Gewitterzellen – ein unglaublicher Anblick.
Ständig zucken Blitze an der Gewitterfront und starkes Donnergrollen konnte man hören.
Diese Gewitterfront sieht sehr bedrohlich aus und kommt sehr schnell über das Land gezogen, wie Robert feststellen musste.
Er beschloss sich sofort auf dem Weg zum Professor zu machen.
Ging in sein Zelt zog sich noch seine Hose, sein kurzärmliges Hemd an und setzte sich seinen Hut auf den Kopf und stürmte sofort los.
Am Zelt angekommen reißt er die Zeltplane beiseite und geht rein.
Doch es war kein Professor da und zu sehen war er auch nicht.
„Professor?“
„Professor – wo stecken sie?“
Keine Antwort.
Robert schaute nach ein paar Hinweisen, vielleicht wurde er entführt und es sind darauf Spuren zu finden.
Aber auch hier keine Anzeichen.
Er ging schnell zu einem Zelt der anderen und ging rein.
Aber auch hier war keiner.
Robert war sprachlos.
Doch dann hörte er jemanden schreien.
Robert sprang aus dem Zelt, um besser herausfinden zu könne woher es kam.
Er schaute in Richtung Gewitterfront, die schon sehr weit ins Landinnere gedrungen ist.
In etwa 15 Minuten würde sie hier sein, dachte sich Robert.
Dann hörte er wieder das Geschrei.
Jetzt konnte Robert ungefähr die Richtung bestimmen, aus der die Schreie kamen.
Er lief los – immer den Schreien nach.
Dann stand er auf einer Sanddünenspitze.
Der Wind ließ den Sand über die Dünenspitze treiben.
Robert konnte nichts sehen, er hört nur wie das Grollen von dem Gewitter immer näher kam.
Dann sah er doch etwas – sofort rannte er dort hin.
Als er dort ankam, lief ihm sofort ein Schauer über seinem Rücken.
Der Professor und die anderen steckten bis zu den Schultern in dem Wüstensand.
„Robert komm nicht zu nahe! Sonst gerätst du auch noch in den Treibsand!“ keuchte der Professor.
„Aber ich muss sie und die anderen da raus holen!“
„Das wirst du nicht so leicht schaffen Robert – wir stecken zu tief schon in dem Gottverdammten Sand drin.“
Der Professor versuchte sich mit den Armen irgendwie an der Sandoberfläche zu halten, genauso wie die anderen.
»Fortsetzung folgt | Teil 3